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KPRO® - Von Ingenieuren für Ingenieure

KPRO® dient zur Simulation thermodynamischer Vorgänge in Kraftwerken.

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten die Planer der Fichtner-Gruppe mit dem zu Grunde liegenden Rechenkern. Die moderne Oberfläche ermöglicht ergonomisches Arbeiten.

Das Programm berechnet sowohl die Auslegung eines neuen Kraftwerks wie auch die Aus- und Umbauplanung bestehender Kraftwerke. Bei bestehenden Kraftwerken wird das Betriebsverhalten in verschiedenen Lastpunkten simuliert. Damit ist es ein unentbehrliches Werkzeug sowohl für Planer wie auch für Kraftwerksbetreiber. An Hochschulen unterstützt KPRO® die Ausbildung der Studenten.

Neben Kraftwerksblöcken zur reinen Stromerzeugung können mit KPRO® Sammelschienenkraftwerke der Industrie zur Strom- und Dampfversorgung, Solarkraftwerke und Kraftwerke in Verbindung mit thermischen Meerwasserentsalzungsanlagen berechnet werden. Die Ergebnisse dieser Kreisprozessberechnungen sind in Excel übertragbar und bilden die Grundlagen für Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Anlagenoptimierung und Betriebskostenberechnungen.

Durch die integrierte Verbrennungsrechnung besteht die Möglichkeit, auch die CO2-Emissionen für jeden Betriebsfall zu ermitteln.

Basis jeder Kreisprozessberechnung ist ein Wärmeschaltbild, das alle für die Modellierung wesentlichen Komponenten enthält. Der dafür eingesetzte Topologieeditor wurde auf Basis modernster Tools vollständig neu entwickelt und gestattet mit Hilfe einer umfangreichen Komponentenbibliothek einen einfachen Schaltungsaufbau. Diese hohen Ansprüche konnten durch die serviceorientierte Architektur auf Basis von Eclipse RCP erfüllt werden.

Häufig verwendete Teile einer Kraftwerksschaltung wie Vorwärmstrecken, Abhitzekessel, etc. können als Teilschaltungen abgespeichert und dann jederzeit in andere Schaltungen eingefügt werden.

Die mathematische Beschreibung des Kreisprozesses erfolgt mit Hilfe eines nichtlinearen Gleichungssystems, das numerisch gelöst wird. KPRO® ist eines der wenigen Programme auf dem Markt, die mit dem vorteilhaften geschlossenen Verfahren arbeiten. Dadurch erfolgt die Nachbildung der Regelungstechnik durch die direkte Eingabe des gewünschten Sollwertes (z.B. der Temperatur) in der entsprechenden Rohrleitung. Iterationsregler sind nicht notwendig.

Die Ergebnisse einer Kreisprozessberechnung werden im Wärmeschaltbild in Wertekreuzen angezeigt. Daneben können vom Benutzer eigene Ausgabelisten konfiguriert werden um Ergebnisse in Excel weiterzuverarbeiten. Kennzahlen wie elektrischer Wirkungsgrad, Energienutzungsgrad etc. können konfiguriert und im Wärmeschaltbild ausgegeben werden. Bei Schaltungen mit Abhitzekesseln steht selbstverständlich ein QT-Diagramm zur Verfügung.